Wissenswertes über Robinienholz

Kurzbezeichnung: ROB, nach DIN 4076 Teil 1
Botanischer Name: Robinia pseudoacacia L.
Andere Namen: falsche Akazie, gemeiner Schotendorn

Vorkommen: Die Robinie wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts in Europa eingebürgert. Ihre ursprüngliche Heimat ist der Osten Nordamerikas. Heute ist sie auch in Mittel- und Südeuropa verbreitet.

Das Holz: Robinien können bis zu 30 m erreichen. Die astfreie Stammlänge beträgt etwa 10 m. Der Stammdurchmesser des Nutzholzes liegt zwischen 0,15 – 0,4 m. Einzelstämme können einen Durchmesser von 0,8 m, selten 1,0 m erreichen. Die Stämme sind häufig unrund, krummschaftig und zwieselwüchsig.

Eigenschaften: Die Robinie ist mit einer Rohdichte von 0,75 g/cm³ bei einer Holzfeuchte von 12 – 15 % eines der schwersten und härtesten europäischen Nutzhölzer –  gepaart mit hoher Elastizität. Dadurch hält es extremen mechanischen Belastungen Stand und ist äußerst widerstandsfähig. Das garantiert eine lange Lebensdauer!

Entsplintetes Robinienholz ist das einzige europäische Holz der Resistenzklasse 1. Es ist ohne chemischen Holzschutz für den direkten Einbau in die Erde zugelassen und daher ideal für den Bau von Kinderspielplatzgeräten. Auch auf Stahlanker an Pfosten (wie z.B. an Schaukelgestellen aus Kiefer) kann verzichtet werden.

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