Wissenswertes über Robinienholz

Kurzbezeichnung: ROB, nach DIN 4076 Teil 1
Botanischer Name: Robinia pseudoacacia L.
Andere Namen: falsche Akazie, gemeiner Schotendorn

Vorkommen: Die Robinie wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts in Europa eingebürgert. Ihre ursprüngliche Heimat ist der Osten Nordamerikas. Heute ist sie auch in Mittel- und Südeuropa verbreitet.

Das Holz: Robinien können bis zu 30 m erreichen. Die astfreie Stammlänge beträgt etwa 10 m. Der Stammdurchmesser des Nutzholzes liegt zwischen 0,15 – 0,4 m. Einzelstämme können
einen Durchmesser von 0,8 m, selten 1,0 m erreichen. Die Stämme sind häufig unrund, krummschaftig und zwieselwüchsig.

Eigenschaften: Die Robinie ist mit einer Rohdichte von 0,75 g/cm³ bei einer Holzfeuchte von 12 – 15 % eines der schwersten europäischen Nutzhölzer. Dementsprechend ist das Holz auch sehr hart, zugleich aber auch von einer sehr hohen Zähigkeit gepaart mit einer hohen Elastizität. Die Bruchfestigkeit liegt deutlich über der des Eichenholzes.

Nach DIN 68 364 ist die Robinie das einzige europäische Holz der Resistenzklasse 1. Sie darf daher nach DIN 7926 ohne chemischen Holzschutz für den Bau von Kinderspielplatzgeräten eingesetzt werden.

Es bietet überall gute Einsatzmöglichkeiten, wo hohe mechanische Belastungen mit extremen Umwelteinflüssen gepaart werden müssen. (z.B.: Erd- und Wasserbau, Schiffsbau, Hafenanlagen von Binnen- u. Seehäfen, Nahrungsmittelindustrie, …)

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